Schwaz Altstadt

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Schwaz Altstadt - die Franz Josef Strasse mit der Stadtpfarrkirche
Schwaz Altstadt – die Franz Josef Strasse mit der Stadtpfarrkirche
In der Wopfnerstrasse durch die Altstadt Schwaz spazieren
In der Wopfnerstrasse durch die Altstadt Schwaz spazieren

Schwaz Altstadt: Einst zweitgrößte Stadt nach Wien

Willkommen zu einer fesselnden Reise durch die malerische Altstadt von Schwaz in Tirol – einem Ort, der nicht nur historisch bedeutsam ist, sondern auch mit einer faszinierenden Geschichte, beeindruckender Architektur und lokaler Kultur aufwartet. Als Reiseblogger und stolzer Einwohner dieser charmanten Stadt lade ich dich ein, mit mir die besonderen Plätze und historischen Schätze von Schwaz zu entdecken. Abseits der ausgetretenen Pfade wirst du hier keine durch Touristenverbände polierten Bilder finden, sondern authentische Einblicke aus erster Hand. Ob du nun in Schwaz wohnst und einen neuen Blickwinkel auf deine Stadt suchst oder als Besucher auf der Suche nach Inspiration bist – begleite mich auf dieser Erkundungstour und lass dich von den Sehenswürdigkeiten und der Atmosphäre von Schwaz verzaubern. Die Schwazer Altstadt – heute ein Kleinod – war früher weithin bekannt! Im Mittelalter war Schwaz nach Wien die zweitgrößte Stadt in Österreich. Möglich war das durch den Abbau von Silber. Und so findet man auch heute noch viele Gebäude, die aus der Blütezeit der Stadt erhalten geblieben sind. Auch die Fugger – die bekannte Handelsfamilie aus Augsburg – waren in Schwaz aktiv. Sie ließen Silber abbauen und verdienten daran sehr gut.

📌 Sehenswürdigkeiten Altstadt Schwaz

  • Rathaus Schwaz: Dieses gotische Meisterwerk war ursprünglich ein prunkvoller Wohnsitz der Bergherren und beeindruckt heute mit seiner bemalten Fassade und dem romantischen Arkaden-Innenhof.
  • Stadtplatz: Der zentrale Treffpunkt der Altstadt dient als Veranstaltungsort und wird vom imposanten Rathaus dominiert.
  • Franz-Josef-Straße: Die historische Fußgängerzone verbindet den Stadtplatz mit der Pfarrkirche und ist gesäumt von Gebäuden aus der Bergbauzeit, Geschäften und Cafés.
  • Maximilianplatz: Der neu gestaltete, teils überdachte Platz ist ein wichtiger Veranstaltungsort, der von historischen Gebäuden eingerahmt wird.
  • Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt: Eine der schönsten spätgotischen Kirchen Tirols, bekannt für ihr Kupferdach und das viergeteilte Langhaus (einst für Bürger und Bergwerksfamilien getrennt).
  • Glockenturm: Der markante, separate Turm wurde errichtet, da der alte Turm die schweren Glocken nicht mehr tragen konnte, und beherbergt die große Maximiliana-Glocke.
  • Stadtpark: Die heutige grüne Oase war jahrhundertelang der Friedhof von Schwaz, umrahmt von Arkadenbögen mit alten Grabplatten.
  • Toten- oder Friedhofskapelle: Diese zweistöckige gotische Kapelle im Stadtpark dient als Mahnmal an die Vergänglichkeit und beherbergt die Michaels- und Veitskapelle.
  • Fuggerhaus: Dieses bedeutende Renaissance-Bauwerk war der Verwaltungssitz der mächtigen Augsburger Kaufmannsfamilie Fugger, die stark in den Silberbergbau investierte.
  • Franziskanerkloster und Kreuzgang: Das vom Kaiser Maximilian I. gestiftete Kloster besitzt eine schöne Bettelordenskirche und einen sehenswerten Kreuzgang mit einzigartigen Fresken der Passion Christi.
  • Mathoi-Garten und Mathoi-Haus: Das Mathoi-Haus beherbergt das Stadtarchiv, während der angeschlossene Garten als öffentliche grüne Oase zur Naherholung dient.
  • Pfundplatz: Ein gemütlicher Platz mit der Barbarastatue (Schutzheilige der Bergleute), der durch den Brand eines großen Handelshauses im Jahr 1809 entstand.
  • Stadtgalerien (Alte Tabakfabrik): Das moderne Einkaufszentrum erinnert mit historischen Relikten an die frühere Tabakfabrik, die einstmals ein Drittel der Stadtbevölkerung beschäftigte.
  • Burg Freundsberg: Die hoch über der Stadt thronende Burg mit mächtigem Wohnturm beherbergt heute das Bergbau- und Heimatmuseum und bietet einen grandiosen Ausblick.

WO STARTEN und wo parken?
Da man am besten in der Stadtgarage parkt, beginnt auch der Rundgang hier. Es ist der zentralste Parkplatz und zugleich der größte Parkplatz im Zentrum. Zur Orientierung für die Anreise hier der Link zu meiner Parkplatzübersicht in Schwaz. Wer mit dem Zug anreist, erreicht diesen Startpunkt auch sehr leicht. Vom Bahnhof sind es wenige Gehminuten bis zum Inn. Gleich auf der anderen Seite des Inns befindet sich die Altstadt und der Beginn für den Stadtrundgang.

Rundgang durch die Schwazer Altstadt

In der Mitte das Rathaus Schwaz mit der bemalten Fassade
In der Mitte das Rathaus Schwaz mit der bemalten Fassade
Innenhof Rathaus Schwaz in Tirol
Innenhof Rathaus Schwaz in Tirol
  1. Stadtplatz
  2. Rathaus
  3. Franz-Josef-Straße
  4. Maximilianplatz
  5. Stadtpfarrkirche
  6. Totenkapelle
  7. Stadtpark
  8. Fuggerhaus
  9. Fransziskanerkirche mit Kreuzgang
  10. Mathoigarten
  11. Mathoihaus
  12. Pfundplatz
  13. Stadtgalerie – Alte Tabakfabrik
  14. Schloss Freundsberg

Stadtplatz Schwaz

Wir starten unseren Stadtrundgang am Stadtplatz von Schwaz. In der Mitte steht ein Brunnen mit einer modernen großen Säule und hier kreuzen sich die Andreas-Hofer-Straße, die Burggasse, die Franz-Josef-Straße und die Innsbrucker Straße. Während die Franz-Josef-Straße eine (fast reine) Fußgängerzone ist, dürfen durch die anderen Straßen Autos fahren. Wobei die Innsbrucker Straße in den letzten Jahren neu gestaltet wurde, sodass es hier nun breite Gehwege gibt. Ein Café mit Sitzmöglichkeiten am Platz und ein Geschäft liegen direkt am Stadtplatz. Regelmäßig finden hier auch Veranstaltungen wie Märkte oder Konzerte statt. Direkt gegenüber des Platzes steht das Rathaus – eines der beeindruckendsten Gebäude von Schwaz.

Das Rathaus Schwaz – Glanzstück der Bergbauzeit

Das Rathaus von Schwaz zählt zu den bedeutendsten historischen Bauwerken der Stadt. Errichtet wurde der viergeschossige Bau zwischen 1505 und 1510 von den Bergherren Hans und Jörg Stöckl als prunkvoller Wohnsitz ihrer Familie. Später wurde es Sitz der obersten Bergbehörde Tirols und diente als sogenanntes Faktoramt, bevor es nach mehreren Besitzerwechseln 1942 in den Besitz der Stadtgemeinde kam. Nach einer Sanierung in den 1960er-Jahren dient das Gebäude seit 1970 als Rathaus.

Von außen beeindruckt das Rathaus mit seiner gotischen Hauptfassade, die durch einen achteckigen Mittelerker und einen Eckerker mit Uhr geprägt ist. Das Spitzbogenportal, die Fresken und gemalten Fensterumrahmungen verleihen dem Bau seinen unverwechselbaren Charakter. Unter dem Erker steht die Bronzestatue des Landsknechtführers Jörg von Frundsberg. Besonders auffällig ist das große Fresko des hl. Christophorus, dem Patron der Reisenden.

Zu den Öffnunsgzeiten des Rathhauses kannst du auch das Innere betreten. In den großen Fluren siehst du einiges zur Schwazer Stadtgeschichte. Im Erdegschoss öffnet sich eine große Halle mit gotischem Gewölbe, geschmückt mit einem Wandbild des Schwazer Malers Carl Rieder. Im ersten Stock zeigen Fresken Persönlichkeiten wie Jakob Fugger von der Lilie, einen Bergmann und Jörg von Frundsberg. Im zweiten Stock befindet sich die Stöckl-Kapelle aus dem Jahr 1509 mit Kreuzwegtafeln und einer Figur der Maria mit Kind. Im dritten Stock sind an der Decke die Wappen bedeutender Gewerkenfamilien wie Fugger, Stöckl, Tänzl und Fieger zu sehen – ein Symbol der einstigen Bergbauherrlichkeit von Schwaz.

Sehr schön ist auch der Innenhof des Rathauses. Gesäumt mit vielstöckigen Arkaden und einem dichten Bewuchs aus wildem Wein hat der Innenhof eine sehr romantische Atmosphäre. Sehen kannst du den Innenhof, indem du die Burggasse ein Stück am Rathaus entlang hinaufgehst. Der Hof ist zur Burggasse hin geöffnet.

Besichtigung Rathaus: Das Rathaus kannst du zu den Öffnunsgszeiten frei betreten:
– Montag-Freitag: 8.00 bis 12.00 Uhr
– Montag, Dienstag, Donnerstag: 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Fußgängerzone Schwaz Altstadt – die Franz Josef Straße

An den Stadtplatz schließt sich die Franz-Josef-Straße an, die Fußgängerzone von Schwaz in Tirol. Die Franz-Josef-Straße in Schwaz ist benannt nach Kaiser Franz Joseph im Zuge der Stadterhebung im Jahr 1899. Ursprünglich im Jahr 1420 als „Obere Marktstraße“ bezeichnet, fungierte sie als die Hauptstraße durch Schwaz, ziwschen dem Marktplatz (heute Stadtplatz) und der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Die Gebäude entlang der Franz-Josef-Straße, die überwiegend aus der Zeit des Silberbergbaus stammen, wurden größtenteils an den Fassaden restauriert und im Kern zu modernen Geschäfts- und Wohngebäuden umgebaut. In den Erdgeschossen finden sich kleine Läden und Cafés. Im Palais Enzenberg, gegenüber der Kirche, ist heute eine Kunstgalerie untergebracht. Der Verbindungsgang über der Straße diente früher dem Kirchgang der Adelsleute. Achte auf den steinernen Bogen über die Franz-Josef-Straße im Bereich der Stadtpfarrkirche.

WISSENSWERT ÜBER DIE FRANZ-JOSEF-STRASSE
Die Franz-Josef-Straße in Schwaz wurde 1899 nach Kaiser Franz Joseph I. benannt, als die Stadt offiziell zur Stadt erhoben wurde. Zuvor war sie unter dem Namen „Obere Marktstraße“ bekannt und verband den Marktplatz mit der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Heute ist sie eine Fußgängerzone, die durch die historische Altstadt führt und zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus und das Palais Enzenberg umfasst. Die Straße kombiniert historischen Charme mit modernen Geschäften und Cafés. –> Franz-Josef-Straße Schwaz

Maximilianplatz

2020 wurde der Maximilianplatz neu gestaltet. Er umfasst den Innenhof der Bezirkshauptmannschaft Schwaz, wird aber auch von historischen Gebäuden mit eingerahmt. Da der Platz eine teilweise Überdachung hat, ist er der neue Platz für Veranstaltungen aller Art. Jährlich findet hier der Schwazer Adventmarkt statt. Dieser hat von Ende November bis Weihnachten von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend geöffnet. Aber auch Konzerte, etwa die beliebten Platzkonzerte, finden hier in den Sommermonaten regelmäßig statt. Zudem gibt es eine öffentliche WC-Anlage.

Die Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt in Schwaz

Die Stadtpfarrkirche Schwaz – gesehen vom Stadtpark aus
Maria Himmelfahrt Stadtpfarrkirche Schwaz von innen

Die Stadtpfarrkirche ist eine der schönsten spätgotischen Kirchen Tirols. Sie wurde im 15. Jahrhundert erbaut und zeigt Einflüsse aus Bayern und Schwaben. Besonders auffällig sind der mächtige Turm, das Kupferdach und die vielen kunstvollen Details. Das Langhaus ist in vier Schiffe geteilt – zwei gehörten früher den Bürgern, zwei den Bergwerksfamilien. Bis 1858 trennte sogar eine Holzwand die beiden Gruppen, um Streitereien zu unterbinden.

An der Westfassade fallen die reichen Verzierungen, die zwei Portale mit kunstvollen Bronzetüren (1512) und die Uhr mit Mondphasenanzeige (1582) auf. Über dem Eingang steht eine Statue Marias mit dem Kind auf einer Mondsichel – der Mond soll das Gesicht von Kaiser Maximilian I. zeigen. Der Dachstuhl ist ein technisches Meisterwerk: Er hat fünf Etagen und ist mit rund 15.000 handgehämmerten Kupferplatten gedeckt – einzigartig in Österreich. Den Dachstuhl lernst du bei den offiziellen Stadtführungen kennen oder kannst ihn z. B. am Nationalfeiertag (26.10.) im Rahmen der Kulturmeile besichtigen.

SCHIEFER TURM VON SCHWAZ
Die Katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Schwaz verfügt über zwei Glockentürme, von denen einer eine auffällige Neigung aufweist. Nachdem der ältere Turm im oberen Drittel eine kritische Neigung zeigte und beim Läuten Einsturzgefahr bestand, wurde ein zusätzlicher Kirchturm )frei stehnder Glockenturm errichtet. Er steht am oberen Ende des Stadtparks hinter der Kirche. Die Neigung des Kirchturms fällt nicht auf – wenn man es nicht weiß. Diese schräge Position macht den Turm zu einer bemerkenswerten Besonderheit der Kirche und ist ein interessantes architektonisches Merkmal – wenn auch weit weniger berühmt als der Schiefe Turm von Pisa.

Besichtigung Stadtpfarrkirche:
Die Kirche ist tagsüber offen und du kannst jederzeit (außer zu Gottesdiensten) hineingehen. Den großen und sehr sehenswerten Dachstuhl kannst du nur im Rahmen einer Stadtführung besichtigen. Am Nationalfeiertag bei der Kulturmeile jedes jahr am 26.10. gibt es ebenfalls Führungen durch den Dachstuhl.

Der neue Glockenturm

Der Glockenturm von Schwaz steht in enger Verbindung zur Pfarrkirche. Der alte Turm konnte die schweren Glocken nicht mehr tragen, daher wurde 1910 ein neuer Turm gebaut. Am 8. Dezember 1911 erklang das siebenstimmige Geläute zum ersten Mal. Die größte Glocke heißt Maximiliana. Alle Schwazer Kinder lernen folgenden Spruch:

Maximiliana heiß ich, alle Wetter weiß ich,
für alle Wetter bin ich gut, wenn man mich nur läuten tut.“

Besichtigung Glockenturm:
Nur im Rahmen einer Stadtführung möglich. Nach 191 Stufen wird man mit einem herrlichen Blick über Schwaz belohnt. Am Nationalfeiertag bei der Kulturmeile jedes Jahr am 26.10.gibt es ebenfalls extra Führungen.

Der Stadtpark Schwaz – Vom Friedhof zum Erholungsort

Der heutige Stadtpark war viele Jahrhunderte lang der alte Friedhof von Schwaz. Schon im 15. Jahrhundert, als die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt gebaut wurde, wurden hier die Menschen der Stadt begraben. Im 19. Jahrhundert entstanden rund um den Friedhof schöne Arkadenbögen, die den Platz umrahmen. In den Arkadengängen findet man heute noch alte Grabplatten. In der Mitte steht bis heute das große Christus-Kreuz. Nachdem 1960 der neue Friedhof bei St. Martin eröffnet wurde, fanden hier keine Begräbnisse mehr statt. Seit 1977 ist das Gelände ein öffentlicher Park – eine grüne Oase mitten in der Stadt, die Geschichte und Ruhe verbindet.

Die Toten- oder Friedhofskapelle

Im Stadtpark steht hinter der Kirche die Friedhofskapelle, auch Toten- oder Veitskapelle genannt. Sie wurde zwischen 1504 und 1506 vom Baumeister Christoph Reichartinger errichtet. Von 2002 bis 2006 wurde die Kapelle sorgfältig restauriert. Dabei bekam sie ihr ursprüngliches Aussehen zurück – inklusive des kleinen Giebelreiters (Dachtürmchens), der 1805 entfernt worden war.

Über dem linken Eingang gibt es ein Relief mit einem Totenkopf, Knochen und einer Schlange. Diese Symbole sollen an die Vergänglichkeit des Körpers erinnern. Rechts daneben steht eine schwer lesbare Inschrift: „Hier liegen wir alle gleich, Ritter, Edel, Arm und auch Reich.“ Am Handlauf zur oberen Kapelle findest du in Stein gemeiselt eine Kröte, eine Eidechse und eine Schlange (leider nur mehr in Resten). Kröten und Schlangen stehen für das Böse, Eidechsen für das Gute – eine mögliche Deutung.

Die Kapelle besteht aus zwei Etagen:

Unten: die Michaelskapelle mit gotischem Gewölbe und einer alten Kreuzigungsgruppe. Hier wurden früher die Toten aufgebahrt.
Oben: die Veitskapelle mit hellem Raum und einem schönen Flügelaltar von 1511.

Besichtigung Totenkapelle:
Die Kapelle kannst du im Normalfall nur von außen anschauen, den Arakdengang mit dem Handlauf kann man aber hinaufgehen.

Das Fuggerhaus in Schwaz – Zeuge des Silberreichtums

Fuggerhaus Schwaz – eindrucksvoll wie eh und je, früher Sitz der Fugger
Fuggerhaus Schwaz in Tirol mit der Büste von Jakob Fugger
Fuggerhaus Schwaz in Tirol mit der Büste von Jakob Fugger

Das Fuggerhaus zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Silberstadt Schwaz und erinnert eindrucksvoll an die Zeit, als hier Reichtum und Macht aus dem Bergbau erwuchsen. Der viergeschossige Bau mit zwei Eck- und zwei Fassadenerkern wurde um 1520–1525 als Ansitz der berühmten Augsburger Kaufmannsfamilie Fugger errichtet. Die Fugger, eine der mächtigsten Handels- und Bankiersfamilien Europas, investierten seit dem späten 15. Jahrhundert in den Schwazer Silberbergbau. Jakob Fugger „der Reiche“ erwarb 1522 große Bergwerksanteile und Hüttenwerke, wodurch Schwaz zu einem ihrer wichtigsten Standorte wurde. Anton Fugger, sein Neffe, ließ kurz darauf das heutige Fuggerhaus errichten. Es diente als Verwaltungssitz ihrer Bergbaugeschäfte in Tirol.

Nach dem Rückzug der Fugger aus Schwaz im Jahr 1657 wurde das Gebäude mehrfach umgestaltet. Seit 1841 ist es Kloster der Franziskaner-Tertiarinnen, die sich bis heute sozial engagieren und unter anderem eine Teestube für Bedürftige betreiben. Das Fuggerhaus beeindruckt durch seine prächtige, gegliederte Fassade aus dem Jahr 1674. Besonders auffällig sind die Erker und die harmonische Gliederung der vier Geschosse. An der Rückseite öffnet sich ein wunderschöner dreigeschossiger Arkadengang mit schmalen Rundbögen aus rotem Marmor – ein typisches Merkmal der Renaissancearchitektur in Tirol. Im Inneren verläuft ein kreuzgratgewölbter Mittelflur mit einem gewölbten Treppenhaus. Erhalten sind gotische Türlaibungen aus Tuffstein, Bohlenbalkendecken und getäfelte Stuben aus dem 16. Jahrhundert, von denen eine noch Reste der ursprünglichen Dekorationsmalerei zeigt.

Besichtigung Fuggerhaus:
Das Fuggerhaus kann nur von außen besichtigt werden, lohnt sich aber als kurzer Stopp bei einem Rundgang durch die Altstadt.

Franziskanerkloster und Franziskanerkirche Schwaz

Der Besuch lohnt im Franziskanerkloster Schwaz in Tirol
Der Besuch lohnt im Franziskanerkloster Schwaz in Tirol
Franziskanerkloster Schwaz mit dem Kreuzgang

Am Fuggerhaus gehst du vorbei und hältst dich rechts, leicht bergab. So erreichst du wenige Meter unterhalb vom Fuggerhaus das Franziskanerkloster und die Franziskanerkirche. Die Franziskanerkirche ist gerade an Ostern ein Ziel für die Liebhaber von besonderen Osterbräuchen. In der Franziskanerkirche wird nämlich das Ostergrabaufgebaut.

Kaiser Maximilian I. stiftete das Kloster 1507 auf Wunsch der Bevölkerung, um die rasch wachsende Bergbaugesellschaft seelsorgerisch zu betreuen. Bereits 1508 wurde die Bonaventurakapelle geweiht, 1515 die eindrucksvolle spätgotische Hallenkirche vollendet. Die Kirche gilt mit ihren harmonischen Raumverhältnissen als eine der schönsten Bettelordenskirchen Tirols. Besonders auffällig ist das große Mosaik an der Giebelfront von 1893, das den hl. Franziskus zeigt. Der Innenraum erhielt im 18. Jahrhundert barocken Stuck, blieb aber in seiner gotischen Grundstruktur erhalten. Ein kleines technisches Meisterwerk ist die Turmuhr von Bruder Johann Kapistran Silbernagl aus dem Jahr 1753 – sie funktioniert bis heute.

Kreuzgang Franziskanerkloster

Neben der Kirche ist das Kloster zu finden. Hier versteckt sich rechts vom Kircheneingang hinter einer Tür der Kreuzgang. Dieser ist öffentlich zugänglich und mit seinen alten Fresken wirklich sehr sehenswert. Im Sommer werden hier Serenadenkonzerte veranstaltet. Keine Angst, einfach durch die Klostertüre eintreten und den Kreuzgang anschauen. 22 Arkaden umschließen den rechteckigen Innenhof, weitere fünf führen bis zum heutigen Klostereingang. Die Gewölbe tragen Wappenschilde der Schwazer Gewerkenfamilien und der Zünfte – Zeugnisse der einstigen Mäzene.

Zwischen 1512 und 1526 entstanden hier die berühmten Wandmalereien von Frater Wilhelm von Schwaben. Sie zeigen in 24 Szenen die Passion Christi – in der Mode und mit den Waffen der Zeit um 1520. Dadurch sind sie nicht nur religiös, sondern auch kulturhistorisch von großem Wert. Die Malereien ähneln kolorierten Holzschnitten und gelten als einzigartig in Tirol. Im Laufe der Jahrhunderte wurden sie mehrfach übermalt – zuletzt im 19. Jahrhundert in grellen Farben. 1912 begann eine fachgerechte Restaurierung, bei der der ursprüngliche Zustand freigelegt wurde. 1982 erfolgte eine abschließende behutsame Restaurierung durch Wolfgang Götzinger.
–> mehr über das Franziskanerkloster Schwaz

Besichtigung Franzikanerkirche und Kreuzgang:
Zutritt zur Kirche über das Hauptportal in den Vorraum, normalerweise jederzeit zugänglich. Durch das Gitter kannst du in den Innenraum der Kirche schauen. Der Eingang zum Kreuzgang befindet sich rechts vom Hauptportal hinter einer kleinen Tür. Die Tür ist normalerweise immer offen – einfach eintreten. Rechts findest du sogar einen Lichtschalter, um die Fresken im vorderen Bereich besser anschauen zu können. Im Sommer ist der Kreuzgang die stimmungsvolle Kulisse für Serenadenkonzerte. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Schwaz Altstadt: Mathoi-Garten und Mathoi-Haus

Vom Franziskanerkloster geht es über die Ullreichstraße neben dem Postpark hinunter. In der Mauer findet man den Eingang zum Mathoi-Garten. Erst vor wenigen Jahren wurde dieser schöne Garten gestaltet und dient nun zur Naherholung der Schwazer. Zur Innsbrucker Straße hin schließt sich dann das Mathoi-Haus an. Hier befindet sich das Stadtarchiv von Schwaz. Zu den Öffnungszeiten kannst du Einblicke in die Stadtgeschichte nehmen.

MATHOI HAUS IN SCHWAZ
Das Mathoi-Haus ist ein historisches Gebäude in Schwaz, das ursprünglich um 1500 erbaut wurde. Es wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und erhielt sein heutiges Erscheinungsbild im 19. Jahrhundert. Nach einer gründlichen Restaurierung dient das Haus heute als Zentrum für die Geschichte und Kultur der Stadt Schwaz. Eine besondere Einrichtung im Erdgeschoss ist die Swatensien-Bibliothek, die vom Stadtarchiv und der Stadtchronik Schwaz betrieben wird. Hier werden Bücher und Veröffentlichungen über Schwaz sowie Werke von Schwazerinnen und Schwazern gesammelt. Die Bibliothek ist eine wertvolle Anlaufstelle für alle, die mehr über die Geschichte der Stadt erfahren möchten. Sie wird stetig erweitert, um das Wissen über Schwaz für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

MATHOI GARTEN IN SCHWAZ
Der Mathoi-Garten ist eine grüne Oase in Schwaz, die zum historischen Mathoi-Haus gehört. Das Gebäude selbst wurde schon um 1500 errichtet, und auch der Garten hat eine lange Geschichte. In der Nordostecke des Gartens steht noch die alte Waschküche, die früher mit Stallungen verbunden war. 2014 wurde der Garten samt seinen alten Obstbäumen an die Stadt Schwaz übergeben. Heute dient er den Schwazern als Naherholungsgebiet, ein Ort zum Entspannen und die Natur zu genießen – mitten in der Stadt.

Besichtigung Mathoi-Haus und Mathoi-Garten:
– Das Gebäude kannst du von außen anschauen. Die Innenräume wie z. B. der Irmgardsaal sind zu Veranstaltungen oder Ausstellungen geöffnet.
– Der Garten ist in den Sommermonaten frei zugänglich: März bis November täglich von 8 bis 20 Uhr.
– Öffnungszeiten Swatensien-Bibliothek: Dienstag von 8 bis 12 Uhr sowie nach Terminvereinbarung.

Pfundplatz Schwaz

Der heutige Pfundplatz Schwaz mit der 1902 aufgestellen Barbarastatue
Der heutige Pfundplatz Schwaz mit der 1902 aufgestellen Barbarastatue

Vom Mathoi-Haus geht es wieder in Richtung Franz-Josef-Straße, doch in der Burggasse machen wir einen kleinen Abstecher zum Pfundplatz. Heute schaut der Platz mitten in der Stadt so aus, als ob er schon immer zum Verweilen und Bummeln hier war. Dabei stand bis 1809 hier ein großes Haus. Es war wohl das Handelshaus der Fugger. Es brannte ab und wurde nicht mehr aufgebaut. Der Platz blieb. Der Begriff „Pfundplatz“ hat seine Wurzeln darin, dass an dieser Stelle, wo sich heute die Marien-Apotheke befindet, nicht nur das Wohnhaus der Familie Pfund stand, sondern auch der Lebensmittelladen von Anna Pfund. Dieser kleine Laden des täglichen Bedarfs war ein belebter Treffpunkt für die Frauen von Schwaz, nicht nur zum Einkaufen, sondern auch zum Austausch von Neuigkeiten.

Johann Pfund, der Vater von Anna und gleichzeitig Seifensieder und Kaufmann, bekleidete über viele Jahre das Amt des Schützenkommandanten der 1. Schwazer Schützenkompanie. Die alten Schwazer wissen noch „Pfund’n Franz“ und so manche Anekdoten über ihn. Am Platz steht die Barbarastatue. Die Hl. Barbara ist die Schutzheilige der Bergwerksleute und so fester Bestandteil der Schwazer Kultur. Im Sommer kannst du hier auf „konventionellen“ Bänken im Schatten der Bäume oder auf den modernen bunten Liegen ein Eis essen.

Stadtgalerien Schwaz – alte Tabakfabrik Schwaz

Wo heute die Stadtgalerien Schwaz (ein Einkaufszentrum) zu sehen sind, stand früher die Tabakfabrik. Die Tabakfabrik Schwaz war ein bedeutendes Kapitel in der industriellen Geschichte von Schwaz. Gegründet im Jahr 1830, entwickelte sich die Fabrik rasch zu einem wichtigen Arbeitgeber und prägte das Stadtbild von Schwaz über viele Jahrzehnte. In ihrer Blütezeit um 1900 beschäftigte die Tabakfabrik etwa ein Drittel der Stadtbevölkerung. Das Gebäude, das einst die Tabakfabrik beherbergte, befindet sich heute an dem Ort, wo die Stadtgalerien Schwaz stehen. Diese Einkaufsgalerie hat das Erbe der Tabakfabrik aufgegriffen und erinnert an die industrielle Vergangenheit von Schwaz. Anhand von historischen Hinweisen und Relikten an den Wänden wird den Besuchern ein Einblick in die Geschichte der Tabakproduktion in Schwaz gewährt. Insbesondere wird die Zeit um 1900 hervorgehoben, als die Tabakfabrik eine bedeutende Rolle im wirtschaftlichen Leben der Stadt spielte. Besucher können sich am hinteren unteren Eingang der Stadtgalerien über die Geschichte der Tabakfabrik informieren und einen kleinen Einblick in diese prägende Ära erhalten.

Burg Freundsberg

Burg Freundsberg thront rund 170 Meter über der Altstadt von Schwaz und bietet ein grandioses Panorama über das Inntal und das Karwendel. Der mächtige Wohnturm aus dem 12. Jahrhundert bildet das Herz der Anlage und beherbergt heute das Bergbau- und Heimatmuseum, in dem du die Geschichte der Silberstadt vom Mittelalter bis zur Gegenwart entdeckst – vom Burgverlies über den Beginn des Silberbooms bis hin zu Tiroler Geschichte, Handwerk und einer originalen Turmwohnung aus der Zeit Erzherzog Sigmunds. Zur Burg gehört außerdem die kleine Schlosskirche im Stil der Spätrenaissance. Sie ist besonders sehenswert mit einem Fresko aus dem 15. Jahrhundert. Auf der Burg gibt es ein gemütliches Gasthaus mit Terrasse und Blick über die Stadt.

Die Burg liegt hoch über der Stadt. Zu Fuß erreichst du sie in etwa 30 Minuten. Alternativ kannst du einen Teil des Weges mit dem Bus abkürzen oder mit dem Auto hinauffahren. Der Anstieg lohnt sich allemal, da der Ausblick über die Stadt wirklich schön ist. Viele Schwazer kommen deshalb ebenfalls oft hierher. Mehr über die Burg Freundsberg, ihre Geschichte und was du alles sehen kannst, erfährst du hier:
–> Burg Freundsberg Schwaz

Besichtigung Burg Freundsberg:
– März – Dezember: Mittwoch bis Sonntag geöffnet, ab 11:30 Uhr
– Januar und Februar geschlossen

Schwaz Altstadt – für dich

Ich entdecke immer wieder neue Blickwinkel. Eigentlich war ich der Meinung, dass ich in der Stadt schon alles gesehen habe. Aber bei einem Rundgang in aller Ruhe fällt immer wieder etwas auf – oder befreundete Familien oder private Gäste weisen mich auf etwas Neues hin. Entdecke sie selbst einmal, die Altstadt in Schwaz! Nimm dir etwas Zeit und lass dich treiben, schau mal in die Innenhöfe – von denen gibt es in der Altstadt viele. Einige sind offen für einen kurzen Besuch!

Interaktive Schatzsuche Schwaz

Für alle, die Lust auf ein interaktives Abenteuer haben, gibt es eine Schatzsuche in Schwaz. Dazu brauchst du dein Handy (evtl. mit Kopfhörern – geht aber auch ohne) und die kostenlose Schatzkarte. Die bekommst du in der Schatzkammer Schwaz (Franz-Josef-Straße). Vorab kannst du dir schon die Locandy-App auf dein Handy laden, dann geht es vor Ort schneller. Wir haben die Schatzsuche als Familie ausprobiert. Man hilft dem Landsknecht Leopold, einen verschwundenen Silberschatz wiederzufinden. Dabei stößt man auf allerlei Widersacher. Mithilfe der App wird man dabei von Station zu Station geleitet und muss dann vor Ort kleine Aufgaben oder Rätsel lösen. Dabei kann man Silberthaler gewinnen oder auch verlieren. Zum Schluss hat man dann seinen eigenen, individuellen – nur virtuellen – Silberschatz.

Gut gefallen hat uns das Spiel an sich. Mit den Figuren – man kann am Anfang zwischen zwei Charakteren wählen – geht man von Ort zu Ort. Die Abenteuer der Figuren erlebt man dort, wo auch die Figuren auf dem Handy gerade sind. So kann man sich gut in die Geschichte hineinversetzen. Und es ist immer wieder nötig, sich vor Ort bestimmte Sachen anzuschauen, gewisse Dinge zu finden oder zu lesen. So hat man eine tolle Kombination aus virtuellem und realem Erleben. Zwischendurch kann man sich auch Informationen zu den historischen Gebäuden extra durchlesen.

Die Rätsel waren für uns oft schwierig zu entschlüsseln (selbst als Erwachsene). Da haben wir oft Silbermünzen für die Lösung ausgeben müssen. Trotzdem hat das Spiel insgesamt Spaß gemacht. Als reine Erkundungstour der Stadt ist es nur bedingt geeignet, man sieht nicht alles und geht auch nicht in Gebäude hinein. Dafür kann man es jederzeit spielen (vorab zu den Öffnungszeiten der Schatzkammer die Schatzkarte holen). Gut geeignet ist das Spiel für Familien oder z. B. für Kindergeburtstage für Kinder ab ca. 10 Jahren, wenn die Kinder alleine unterwegs sein wollen. Jüngere Kinder können das Spiel gut mit Erwachsenen zusammen machen.

Kostenloser Besuch der Sehenswürdigkeiten am Nationalfeiertag

Am 26. Oktober – dem österreichischen Nationalfeiertag findet jedes Jahr die Schwazer Kulturmeile – der Tag der offenen Museumstür – statt. An diesem Tag kannst du viele Schwazer Sehenswürdigkeiten kostenlos besuchen. Teilweise werden einige besonders interessante Gebäude nur für diesen besonderen Kulturtag in Schwaz geöffnet. Jedes Jahr wechselt das Motto der Kulturmeile und die einmalig zu besuchenden Plätze. Besonderen Anklang fanden in den letzten Jahren die Führungen im Franziskanerkloster mit der großen Bibliothek, die Begehung des Kirchturms und die Führungen am Dachgestühl der Kirche.

Weiterführende Links

Schwaz Altstadt – häufige Fragen

Was macht die Altstadt von Schwaz so besonders?

Die Altstadt von Schwaz zeichnet sich durch ihre reiche Geschichte, beeindruckende Architektur und kulturelle Bedeutung aus. Sie war einst die zweitgrößte Stadt in Österreich nach Wien und spielte eine wichtige Rolle während der Blütezeit als Silberstadt im Mittelalter.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in der Altstadt von Schwaz?

Zu den Highlights gehören die Stadtpfarrkirche, das Rathaus mit seiner bemalten Fassade, der Pfundplatz mit seiner historischen Bedeutung, das Fuggerhaus, das Franziskanerkloster und das Schloss Freundsberg. Auch moderne Orte wie die Stadtgalerien Schwaz haben eine interessante Geschichte.

Kann man das Fuggerhaus von innen besichtigen?

Das Fuggerhaus kann leider nur von außen besichtigt werden. Es ist jedoch ein beeindruckendes Beispiel für die Macht und den Reichtum der Fugger-Familie im Mittelalter.

Welche Bedeutung hat die Stadtpfarrkirche?

Die Stadtpfarrkirche ist der größte gotische Bau in Tirol. Mit zwei Haupt-Kirchenschiffen und zwei Altären spiegelt sie die historische Trennung von Knappen und Adligen wider. Der Dachstuhl der Kirche ist beeindruckend und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

Kann man den Kreuzgang im Franziskanerkloster besichtigen?

Ja, der Kreuzgang im Franziskanerkloster in Schwaz ist öffentlich zugänglich und kann besichtigt werden. Der Kreuzgang ist ein beeindruckender Ort, der mit alten Fresken geschmückt ist und eine ruhige Atmosphäre bietet. Dieser Teil des Klosters ist oft für Besucher geöffnet, die Interesse an der Geschichte und Architektur des Franziskanerklosters haben.

Wieviel Zeit sollte man sich für einen Stadtrundgang durch die Altstadt Schwaz nehmen?

Die Dauer eines Stadtrundgangs durch die Altstadt von Schwaz hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die individuelle Geschwindigkeit des Besuchers, das Interesse an den einzelnen Sehenswürdigkeiten und die Bereitschaft, Pausen einzulegen. Für einen umfassenden und entspannten Rundgang durch die Altstadt von Schwaz, der Zeit für Besichtigungen, Fotografieren und vielleicht auch kurze Pausen in Cafés oder Geschäften ermöglicht, könnte eine geschätzte Zeit von etwa 3 Stunden – 4 Stunden angemessen sein.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass dies nur eine grobe Schätzung ist, und die tatsächliche Zeit kann je nach den individuellen Vorlieben und Umständen variieren. Manche Besucher nehmen sich vielleicht mehr Zeit, um bestimmte Sehenswürdigkeiten zu erkunden, während andere den Rundgang schneller absolvieren möchten. Es ist immer ratsam, flexibel zu sein und den Rundgang an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Welche besonders schönen Städte sollte man einmal besuchen?

Die Altstadt in Schwaz ist eine kleine überschaubare Altstadt. Wenn dir historische Städte gefallen, die noch größer sind – dann lohnen sich diese:
– Regensburg Altstadt mit Steinerner Brücke: Die Altstadt von Regensburg, geprägt durch ihre mittelalterliche Struktur, ist UNESCO-Weltkulturerbe. Die Steinerne Brücke über die Donau ist ein Wahrzeichen. Die engen Gassen, gotischen Kirchen und das Alte Rathaus tragen zur historischen Atmosphäre bei. Die zahlreichen Türme geben Regensburg eine einzigartige Silhouette. -> Steinerne Brücke Regensburg
Nürnberg Altstadt: Die Altstadt von Nürnberg ist von einer reichen mittelalterlichen Geschichte geprägt. Die gut erhaltene Stadtmauer, die imposante Kaiserburg und die Fachwerkhäuser verleihen der Altstadt einen einzigartigen Charme. Der Hauptmarkt mit dem Schönen Brunnen ist ein zentraler Anlaufpunkt, und die enge Bebauung spiegelt die historische Entwicklung der Stadt wider.
-> Altstadt Nürnberg
Erfurt Altstadt: Die Altstadt von Erfurt besticht durch ihren mittelalterlichen Kern und die gotischen Bauwerke. Der Domplatz mit dem Erfurter Dom und der Severikirche ist ein historisches Zentrum. Die Krämerbrücke, eine Brücke mit Fachwerkhäusern, ist eine der ältesten und bekanntesten Europas und verleiht der Altstadt ein malerisches Flair. -> Altstadt Erfurt
Füssen Altstadt: Die Altstadt von Füssen liegt im bayerischen Allgäu und beeindruckt mit ihrer mittelalterlichen Architektur. Das Hohes Schloss und die St. Mang Basilika sind markante Bauwerke. Die Altstadt selbst bietet charmante Gassen, bunte Häuser und eine lebendige Atmosphäre. Der Lechfall in der Nähe verleiht der Umgebung zusätzlichen Reiz. -> Altstadt Füssen
Berlin Brandenburger Tor: Das Brandenburger Tor ist ein ikonisches Wahrzeichen von Berlin und steht am Pariser Platz. Die umliegende Altstadt zeichnet sich durch eine Mischung aus historischen und modernen Gebäuden aus. Der Boulevard Unter den Linden führt zu weiteren historischen Stätten, und die Straße des 17. Juni erstreckt sich bis zum Tiergarten. -> Brandenburger Tor in Berlin
Hamburg Landungsbrücken: Die Umgebung der Landungsbrücken in Hamburg ist geprägt von maritimem Flair. Historische Lagerhäuser, das U-Bootmuseum, und das Deutsche Zollmuseum zeugen von der Hafenstadttradition. Die St. Pauli Landungsbrücken bieten einen herrlichen Blick auf die Elbe und den Hamburger Hafen. -> Landungsbrücken Hamburg
– Eisenach Altstadt: Eisenach ist bekannt für seine geschichtsträchtige Altstadt und als Wirkungsort von Martin Luther. Die Wartburg hoch über der Stadt ist ein herausragendes Bauwerk und UNESCO Welterbe. Die Altstadt von Eisenach spiegelt die mittelalterliche Geschichte wider. -> Altstadt Eisenach
– Prag Altstadt mit Karlsbrücke: Die Karlsbrücke in Prag ist ein architektonisches Meisterwerk und ein zentrales Element der Altstadt. Die Brücke erstreckt sich über die Moldau und verbindet die Altstadt mit der Kleinseite. Gesäumt von Barockstatuen bietet sie einen atemberaubenden Blick auf die Prager Burg. Die Altstadt selbst ist von historischen Gebäuden, Plätzen und engen Gassen geprägt. -> Karlsbrücke Prag

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